Erziehen

Erziehung ist nicht Didaktik, also kein Gegenstand fachlicher Ausbildung. Dennoch ist Unterricht ohne Erziehung undenkbar. Schulleben folgt als Ganzes einem Erziehungs- und Bildungsauftrag, der über fachliche Kompetenzen hinausgeht und als sein Ziel eine politische und gesellschaftliche Mündigkeit verfolgt. Erziehung findet somit nicht nur schulisch, sondern stets auch im familiären, privaten bzw. sozialen Umfeld statt. Wir verstehen uns in der Schulgemeinschaft hier als kooperativ und synergetisch. Interkulturalität (z.B. Spanischfest, religiöse Feste, Lesungen) ist hierbei Herausforderung, Perspektive und Bereicherung zugleich.

Als einzelne Bausteine unserer Erziehungsarbeit sind neben Schulordnung, Klassenrat sowie Klassen- und Pausendiensten, die Lernzeiten, Lesezeiten, die Streitschlichterausbildung, Präventionsangebote, Medienscouts und Schülerpatenschaften. Ein Arbeitskreis „Regeln und Konsequenzen“ entwickelt die schulische Erziehungsarbeit laufend weiter (z.B. in Form geregelter und regelmäßiger Pausen- und Klassendienste, der Eskalationsleiter), begleitet und integriert dabei Entwicklungen in der Digitalisierung (digitales Klassenbuch, digitale Stundenpläne, digitale Vertretungspläne), Schulsozialarbeit und Schülervertretung (SV, Klassenrat). Im Bereich der Nachmittags- und Pausenangebote arbeiten wir erfolgreich mit dem Team der Schulsozialarbeit zusammen.

Wir unterstützen unser Schülerinnen und Schüler darin, bei ihrer Lebenswegplanung Herausforderungen zu meistern, indem sie für sich und ihr Umfeld Lösungswege und -strategien entwickeln (Beratungslehrkräfte, SV-Lehrkräfte), sich ihrer politischen und gesellschaftlichen Rechte und Pflichten bewusst sind und in der Lage, sie im eigenen Interesse produktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Für einen sicheren und reflektierten Umgang der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Medien sind Bestandteile unseres Medienkonzepts regelmäßig fest im Unterricht verankert.