Islamischer Religionsunterricht

Islamischer Religionsunterricht (IRU)

 

Das Fach „Islamischer Religionsunterricht“ (IRU) wird am Grillo-Gymnasium bisher in der Jahrgangsstufen 5 und 6 einstündig in deutscher Sprache unterrichtet. Ziel ist es, das Fach sukzessiv aufzubauen.

Am islamischen Religionsunterricht können alle muslimischen Schülerinnen und Schüler – unabhängig von ihrer jeweiligen ethnischen, kulturellen und konfessionellen Herkunft – teilnehmen.

Zurzeit besteht die Fachschaft Islamischer Religionsunterricht des Grillo-Gymnasiums aus nur einer Lehrkraft.

 

Grundlagen des Unterrichts im Fach IRU sind die entsprechenden Richtlinien und Kernlehrpläne bzw. deren Umsetzung im schulinternen Curriculum.

Die für das Fach IRU angestrebte religiöse Bildung wird durch die Vermittlung grundlegender Kompetenzen ermöglicht, die den Kompetenzbereichen Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenz zugeordnet werden können. Diese sollen durch bestimmte Inhaltsfelder, die nachfolgend aufgelistet sind, entwickelt werden.

 

Inhaltsfeld 1: Islamische Glaubenslehre

Inhaltsfeld 2: Die Gemeinschaft der Propheten

Inhaltsfeld 3: Entwicklungsgeschichte des Islam

Inhaltsfeld 4: Der Koran und die Sunna

Inhaltsfeld 5: Islamische Religionspraxis

Inhaltsfeld 6: Verantwortliches Handeln

Inhaltsfeld 7: Andere Religionen und Weltanschauungen

 

Der bekenntnisgebundene schulische Religionsunterricht soll mit Hilfe der Inhaltsfelder den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre religiöse Identität und ihre Beziehung zum Glauben aufzubauen und zu entwickeln. Dabei versteht er diesen Entwicklungsprozess als individuellen und selbstreflexiven Prozess, aber auch als Öffnung zu den Mitmenschen mit anderen Religionen und Weltanschauungen sowie als Stärkung der Dialogbereitschaft und Toleranz. Daher kommt dem interreligiösen Lernen im Islamischen Religionsunterricht hohe Bedeutung zu.